Die Cycplus AS2 Ultra ist die neueste Akkupumpe in der beliebten AS2-Reihe. Sie ist kleiner und leichter als all ihre Geschwister, hat aber dennoch ein Digitaldisplay und einen 400mAh Akku. Was will der Rennradfahrer mehr?
Inhalt
Unboxing

Klein wie die Pumpe selbst ist auch der edel wirkende und gut designte Karton der AS2 Ultra. Auf der Außenseite werde ich aufgeklärt, dass die Pumpe nur 87 g wiegt, einen 400 mAh Akku hat und für Schrader und Presta Ventile geeignet ist, also Autoventil und das bei Rennrädern übliche Sclaverand.

Im Innern des Kartons erwarten mich neben der Pumpe allerlei Adapter, eine Schutzhülle, ein USB-C auf USB-C Ladekabel und eine Bedienungsanleitung. Die Anleitung ist auf englisch, chinesisch, deutsch, französisch und spansich und klärt mich über die korrekte Verwendung der Adapter und der Knöpfe der Pumpe auf.

Bedienung
Die Pumpe hat drei Knöpfe und ein Display. Die Anzeige lässt sich zwischen PSI und Bar hin- und herschalten. Bevor man anfängt aufzupumpen, stellt man vorher den gewünschten Luftdruck ein. Das ist schon ein sehr cooles Feature. Bei meiner vorhergehenden Minipumpe ohne Anzeige musste ich den Luftdruck immer schätzen.

Die Cycplus AS2 Ultra im Alltag
Die Pumpe wiegt 87 g ohne alles. Das aus Aluminium gefräste Gehäuse mit den Cycplus-Aufdrucken sieht wirklich schön aus. Also stülpe ich selbstverständlich zum Schutz das mitgelieferte, halbtransparente Gummi drüber. Und schon wiegt die leichte Pumpe statt 87 g nun 109 g. Falls ich mit TPU-Schläuchen unterwegs bin (oder jemanden helfen möchte, der diese fährt), muss ich die Verlängerung dabei haben, da direkt aufgesteckt, die Hitze des Aufpumpens das Ventil beschädigen würde. Und den kleinen Adapter für Presta-Ventile muss dann auch mitgenommen werden. Weitere 21 g. Am Ende sind es dann also doch ca. 130 g. Aber theoretisch könnte man mit der 87 g Pumpe ohne Schutzhülle losfahren, wenn man Butylschläuche oder Tubeless fährt. Aber wer macht denn sowas?



Praxiseinsatz
Die Pumpe ist wirklich sehr komfortabel. Einschalten, Luftdruck einstellen, aufpumpen. Sie verrichtet verlässlich ihren Dienst. Egal, was man damit aufpumpt. Selbst einen Rollerreifen, der etwas mehr Volumen hat, pumpt sie mühelos auf. Natürlich macht sie dabei den für Akkuluftpumpen üblichen Lärm.




Einen 28C Reifen pumpt sie bei vollem Akku einmal auf 8 bar oder zweimal auf 5,5 bar. Letzteres ist heutzutage ein realistischerer Wert und bei mir im Einsatz hat sie sehr viele Reifen aufgepumpt ohne schlapp zu machen.
Praktisch: wenn ich sie von Schrader auf Presta umrüsten muss, enthält sie die dafür benötigten Teile bereits im dicken Drehverschluss. Ich muss nur die Gummidichtung und den darunterliegenden Adapter umdrehen, es müssen keine gesonderten Teile mitgeführt werden.
Etwas unpraktisch: wenn ich sie ohne den Adapterschlauch betreibe, sollte das Ventil auf 6 Uhr stehen, da ich sonst weder die knöpfe noch das Display sehen kann, die sich auf der Gehäuseseite gegeüber des Pumpenkopfs befinden. Für Tubelessfahrer eine ungünstige Position zum Aufpumpen.
Preis
Online ist sie für knapp 90 EUR zu haben, die UVP leigt bei 130 EUR. Damit reiht sie sich in der Riege der vergleichbaren Pumpen anderer Topmarken ein. Hier sticht nur die Voxom EPu2 heraus, die bereits für 50 EUR zu haben ist, aber schnell Hitzprobleme bekommen soll.
Fazit
Hat man sich erstmal an sie gewöhnt, will man gar nicht mehr ohne die Akkuluftpumpe losfahren. Die Cycplus AS2 Ultra setzt jetzt keine ganz unerwarteten Maßstäbe, aber sie ist durchdacht konstruiert und absolut wertig verarbeitet. Laut wie alle anderen Akkuluftpumpen auch. Dennoch kann ich sie absolut empfehlen.
Mehr zur AS2 Ultra auf der Cycplus Herstellersite
Wir haben hier auch andere Akkuluftpumpen getestet: Die Schwester aus gleichen Hause Cycplus AS2, die Flextail tiny pump 200, die E-Pump von Dachs.
Was nehmt ihr mit? Noch die Mini-Handpumpe, die Kartusche oder seid ihr auch schon auf Akkupumpe umgestiegen? Welche ist eurer Ansicht nach die Beste? Lasst gerne einen kommentar da.













