Wahoo kann jetzt auch Hydration, Atemdaten und Elektrolytverlust messen

Vor zwei Wochen hat Wahoo das Update für die Verbindung mit Sensoren für Körpertemperatur veröffentlicht. Jetzt kommen Echtzeit-Atemdaten, Schweißanalyse und Hydration dazu. Dieses Update ist ein echter Meilensstein für Wahooligans. Tymewear, hDrop und FLOWBIO Wahoo Elemnt.

Flowbio

Die Echtzeit-Hydrationsplattform Flowbio schließt eine entscheidende Lücke im Ausdauertraining. Der Sensor wird einfach am Arm oder Herzfrequenzgurt getragen und misst während der Fahrt präzise den Flüssigkeits- und Natriumverlust. Bisher basierte die Hydration meist auf Schätzungen nach dem Training. Durch die neue, direkte Integration in den Wahoo ELEMNT V3 sehen Radfahrer ihre Schweiß- und Salzverluste live neben Leistung und Herzfrequenz. Das ermöglicht sofortige, exakte Anpassungen der Ernährungs- und Tempostrategie noch während der Fahrt.

FLOWBIO Wahoo ELEMNT
Foto Wahoo

Die Echtzeit-Integration wird exklusiv zuerst für Wahoo ausgerollt. Für Garmin-Nutzer gibt es über den Garmin Connect IQ Store bereits custom Datenfelder, um FLOWBIO-Daten auf kompatiblen Edge-Radcomputern anzuzeigen. Polar und Suunto bieten aktuell keine native Unterstützung für diese spezifischen Live-Datenfelder, hier läuft die Auswertung meist noch über die FLOWBIO-App.

Tymewear VitalPro

Das Tymewear VitalPro setzt neue Maßstäbe im Ausdauersport und ersetzt klassische, oft ungenaue Herzfrequenz- oder Leistungsmethoden durch laborpräzise Atemdaten. Als erstes Wearable seiner Art kombiniert der Brustgurt die Messung von Herzfrequenz, Atemfrequenz, Atemzugvolumen und Minutenvolumen. Mit einer validierten Genauigkeit von 97 % im Vergleich zu Labortests ermittelt das System die individuellen Atemschwellen des Athleten in Echtzeit. Dies erlaubt eine hocheffiziente, physiologisch fundierte Steuerung der Trainingsintensität direkt auf der Strecke.

Tymewear VitalPro
Foto Wahoo

Da hier komplexe Daten wie das Minutenvolumen übertragen werden, nutzt Tymewear primär die eigene App-Plattform zur Auswertung. Eine direkte, native Live-Anzeige der Atemschwellen auf klassischen Radcomputern von Polar oder Suunto ist restriktiv, während Garmin über personalisierte Entwickler-Datenfelder (Connect IQ) oft die erste Anlaufstelle für solche Nischen-Sensoren ist. Hier hat nun Wahoo vorgelegt.

hDrop

Der hDrop Sensor bietet Sportlern eine präzise Schweißanalyse in Echtzeit, um Dehydration und Leistungsabfall effektiv vorzubeugen. Während des Trainings oder Wettkampfs überwacht das Wearable kontinuierlich den Flüssigkeitshaushalt und den Elektrolytverlust. hDrop übersetzt die komplexe Zusammensetzung des Schweißes direkt in klare, umsetzbare Handlungsempfehlungen. Athleten können so eine exakt auf ihren Körper abgestimmte Trink- und Mineralstoffstrategie entwickeln, die auf echten Daten statt auf Bauchgefühl basiert.

hDrop Schweißanalyse
Foto hDrop

hDrop: ist in Sachen Konnektivität gut unterwegs. Es verfügt über eine eigene Garmin Connect IQ App (Datenfelder für Edge und Wearables) und lässt sich via Bluetooth/ANT+ auch mit ausgewählten anderen Ökosystemen koppeln, wobei Garmin hier die tiefste Integration bietet. Suunto und Polar unterstützen hDrop-Datenfelder standardmäßig (noch) nicht nativ auf ihren Uhren.

Das Update ist ein echter Gewinn für leistungsorientierte Sportler

Der Trend im Ausdauersport bewegt sich weg von reinen Belastungsdaten Watt und Puls hin zu physiologischen Echtzeit-Metriken Schweiß, Elektrolyte, Atmung. Während Tymewear VitalPro die Atemwege analysiert, fokussieren sich FLOWBIO und hDrop auf das Schweiß-Monitoring.

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